Schlagwort-Archive: Virtual Reality

Landtagsgebäude NRW

Landtagsgebäude NRW in Düsseldorf | 360° x 180°-Panoramafotografie | 10.2020

Virtuelle Tour Landtag NRW

Virtuelle Tour Landtag NRW

Virtuelle Tour Landtag NRW

Entdecken Sie den mächtigen, kreisrunden Plenarsaal, die offene Bürger– und Wandelhalle, die konzentrischen Ausschuss-Säle, den Saal der Landespressekonferenz oder den kunstvoll angelegten Raum der Stille per Mausklick: mit dieser virtuellen Tour durch den Landtag NRW können Bürgerinnen und Bürger jetzt mit ihrem Computer, mobilen Endgerät oder mit einer Virtual-Reality-Brille einen beeindruckenden Rundgang durch das Düsseldorfer Parlamentsgebäude unternehmen.

Der Besucherdienst des Düsseldorfer Landtags bietet v.a. Schulklassen Digitale Entdecker-Touren an, bei denen u.a. meine virtuelle Tour gezeigt wird.
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Historische Orte des Steinkohlebergbaus in NRW

Historische Orte des Steinkohlebergbaus in NRW | Kugelpanoramen von Chris Witzani im Auftrag des WDR | glueckauf.wdr.de

Historische Orte des Steinkohlebergbaus in NRW | Kugelpanoramen von Chris Witzani im Auftrag des WDR | Die 360°-Fotos sind Teil des WDR-Projekts glueckauf.wdr.de

Das Ende des Steinkohlebergbaus in Nordrhein-Westfalen wurde 2018  umfassend medial vom WDR begleitet. Auf der Website glueckauf.wdr.de können Interessierte interaktiv, immersiv und in 360° den Steinkohlebergbau und Ihre Akteure in einer innovativen Experience wirklichkeitsnah erleben.

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Kapitelsaal Abtei Brauweiler

Kapitelsaal Abtei Brauweiler
Untitled Transparencies – Ausstellung mit Werken von Gina Fuentes Walker | Kapitelsaal Abtei Brauweiler | 07.2009

untitled transparencies : moving panels / marking time by Gina Fuentes Walker

Abtei Brauweiler, Ehrenfriedstrasse 19, 50259 Pulheim/Brauweiler near Cologne, Germany, presented by AHO FINE ARTS, 2009

The chapter house of the former Benedictine abbey Brauweiler represents one of the most important art monuments of the 12th century in North-Rhine Westphalia.

Some more photos: https://fotografie.schnurstracks.de/chris-witzani/abtei-brauweiler/


Virtual Reality im Marketing

Welche Gründe gibt es, Virtual-Reality-Anwendungen im Marketing einzusetzen? Eine Marketingstudie von YuMe/Nielsen von 2016 hat bestätigt: VR-Erlebnisse erzeugen 27% mehr emotionales Engagement der Nutzer im Vergleich zur TV-Werbung. VR-User sind zudem 34% länger emotional eingebunden. Das ist ein deutliches Indiz für den erfolgreichen Einsatz von immersiven Bildmedien und insbesondere der VR-Panoramafotografie.
Virtual Reality wird mittlerweile als ein außergewöhnliches Medienerlebnis wahrgenommen. Es kann z.B. im Einzelhandel dazu beitragen, mehr Seitenaufrufe zu erzeugen, das Einkaufserlebnis zu verbessern oder emotionale Präferenzen am Point-of-Sale aufzubauen.

VR Menü im Oculus Go oder Pico 2G 4k VR-Headset

WARUM VR IM MARKETING? 

Gefühle

VR ist allen anderen Medien überlegen, wenn es darum geht, eine emotionale Regung zu erzeugen. VR ist also ein sehr mächtiges Marketinginstrument, wenn Sie eine emotionale Präferenz für Ihre Marke aufbauen oder Sie sich durch ein Storytelling von Ihren Konkurrenten abheben wollen.

Aussergewöhnliche Erfahrung

Wenn Sie Ihrer Zielgruppe etwas sagen, werden sie zuhören. Wenn Sie es ihnen zeigen, werden sie zusehen. Aber wenn Sie sie Ihr Publikum einbeziehen, werden sie sich erinnern. VR wird als ein außergewöhnliches Erlebnis (Experience) wahrgenommen. Es kann Ihnen helfen, das Kundenerlebnis zu verbessern. Ihre Kunden werden Ihre Geschäfte, Messestände oder Ausstellungsräume immer auch gerne real besuchen, wenn Sie bereits virtuell eine nachhaltig gute Erfahrung gemacht haben.

Empfänglichkeit von Botschaften

Wenn Ihre Zielgruppe Ihre Dienstleistung in einer VR-Umgebung präsentiert bekommt, wird Ihr Produkt die ungeteilte Aufmerksamkeit bekommen. Die User sind vom Lärm der Umgebung abgeschirmt und werden sehr aufmerksam und empfänglich für Ihre Botschaften. Studien zeigen, dass sich Menschen, im Vergleich zu Anwendungen auf Desktops, Smartphones oder Tablets, Informationen besser merken können, wenn sie ihnen in VR präsentiert werden. Wenn Sie also Ihrem Kundenkreis komplexe Produktinformationen oder Schlüsselbotschaften vermitteln möchten kann VR sehr effektiv sein.

Mehrkanalige Verbreitung

Immersive Ansichten haben die größte Wirkung auf Ihr Publikum, aber VR-Inhalte funktionieren auch sehr gut in Kombination mit unterstützenden Aktivitäten und Kanälen. Soziale Medienkanäle wie Facebook oder Google bieten direkte Unterstützung für 360°-Fotos. Virtuelle Touren können einfach in Websites und Landing Pages eingebettet werden. Durch das Interesse der Presse am Thema “VR” kann die Reichweite Ihrer Kampagne zusätzlich erhöht werden.

Was ist zu beachten?

Im Folgenden finden Sie zusammengefasst einige der häufigsten Fallstricke und deren Lösungen:

Vertrieb und Cost-per-View
Ihre VR-Inhalte sollten auf Ihre Marke abgestimmt sein und die immersive Präsenz des Mediums nutzen. Aber selbst der beste Inhalt hat erst dann eine Wirkung, wenn er sein Publikum auch erreicht. Viele Early-Adopters haben es versäumt, ihren Inhalt und die Wahl der Hardware vertriebsmässig zu optimieren. Als Folge haben sie nur eine begrenzte Reichweite und einen hohen Cost-per-View erlitten. Um dies zu vermeiden, sollten Sie die Vertriebsstrategie von Anfang an immer in die Konzeptentwicklung einplanen.

Inhalte dem Anlass entsprechend
Wenn Sie hohe Besucherzahlen in gut besuchten Umgebungen erwarten, sollten Sie Ihre VR-Anwendung kurz, intuitiv und für ein breites Publikum zuschneiden. Wenn Sie andererseits einen hohen Umsatz pro Kunde, personelle Unterstützung vor Ort und ausreichend Platz zur Verfügung haben, können Sie Ihr Publikum mit erweiterten interaktiven Erlebnissen beeindrucken.

Reichweite mit 3 DOF und 6 DOF
In der VR-Welt unterscheidet man zwischen 3 und 6 Freiheitsgraden (Depth Of Freedom: DOF). 3 DOF bezieht sich auf die Fähigkeit der User, den Kopf zu drehen, zu nicken und zu neigen, um einen virtuellen Raum zu erkunden, während 6 DOF diese Freiheitsgrade noch erweitert, nämlich sich in einem virtuellen Raum zu bewegen und in vorher definierten Grenzen tatsächlich zu gehen.
6-DOF-VR-Erfahrungen führen zu einem höheren Grad an empfundener Immersion, und die Möglichkeit, sich in einem virtuellen Raum zu bewegen, ist sehr eindrucksvoll. Der Nachteil dabei: Sowohl die Hardware als auch die Produktion des Inhalts ist viel teurer als bei 3 DOF. Außerdem benötigt man pro Gerät für die Positionsverfolgung eine Grundfläche von etwa 3×3 Metern. Zusätzlich benötigen Sie Personal für den technischen Support und die Einweisung der Benutzer, was die Kosten deutlich erhöht. Auf der anderen Seite benötigen 3 DOF-Inhalte nur etwa einen Quadratmeter pro Gerät.
Während also 6-DOF-Anwendungen zweifellos die nachhaltigsten VR-Erlebnisse bieten, werden 3-DOF-VR-Anwendungen bei gleicher Investition deutlich höhere Betrachtungszahlen liefern.

The sky is not the limit – Bild von Pexels auf Pixabay

Von der Idee zur Ausführung

Wenn Marketingspeziaisten zum ersten Mal VR erleben, werden sie schnell das Potenzial erkennen und ihre kreativen Ideen sprudeln lassen. Aber in dem Moment, in dem Sie Ihre Idee zu einem ausführbaren Projekt bringen wollen, benötigen Sie den Zugang zu speziellen Branchenkenntnissen und Kompetenzen aus dem VR-Bereich, um sicherzustellen, dass Sie die richtigen taktischen Entscheidungen treffen. Beachten Sie daher bitte die folgenden sechs Schritte von den ersten Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung Ihrer VR-Marketingaktivität:

Ziele definieren
Definieren Sie die Rolle von VR in Ihrer Marketing- und Medienstrategie und was Sie mit der VR-Experience erreichen wollen.
Kompetenzen aufbauen
Stellen Sie sicher, dass Sie Zugang zur Branchenexpertise und technische Kompetenzen haben, damit Sie die richtigen taktischen Entscheidungen treffen können.
Konzeptentwicklung
Entwickeln Sie Ihr kreatives VR-Konzept, indem Sie Inhalt, Verbreitung und Plattformen in einem integrierten Ansatz betrachten.
Pilotprojekt
Starten Sie ein Pilotprojekt, um eine genauere Abschätzung der Potenziale und Kosten zu erhalten und die notwendigen Änderungen an Ihrem Konzept zu ermitteln.
Produktion
Entwicklung der endgültigen VR-Experience, der begleitenden Medien und Inhalte für unterstützende Aktivitäten.
Ausführen und Auswerten
Bringen Sie Ihre VR-Erfahrung ein und unterstützen Sie die Kampagnenaktivitäten. Behalten Sie den Überblick über View-Counts und Cost-per-View.

Kuppelsaal

Kuppelsaal

Kuppelsaal im Stadtschloss Wiesbaden | Kugelpanorama von Chris Witzani

Virtual Reality Showreel – Thema: Industrie und Technik

Mit dem Oculus Go oder dem Pico 2G 4k VR-Headset haben Sie die geeignete Virtual-Reality-Hardware an der Hand, vor den Augen und Ohren, um auf Messen und bei Präsentationen Ihr Unternehmen und Ihre Produkte interaktiv und immersiv vorzustellen. Die Oculus Go oder auch die Pico 2G 4k benötigt im Einsatz weder einen Computer noch zwingend eine Internetverbindung. Es sind smarte Standalone-Geräte ohne Kabel, aber mit praktischem Controller, ideal für die benutzerfreundliche und immersive Präsentation. Natürlich können der installierte Oculus-Webbrowser auf Chrome-Basis oder Firefox Reality auch normale Internetseiten aufrufen oder Videos abspielen.

Zeigen Sie doch mal, z.B. beim Recruiting von Fachkräften, dass Ihre Firma die beste ist, Ihre Arbeitsfelder hochinteressant sind! Präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Mitarbeiter hautnah und realistisch. Unaufdringlich, aber immersiv, messerscharf und nachhaltig – mit fotografierten Kugelpanoramen und multimedialen Zusatzinformationen – alles in einer VR-Anwendung.

Versuchen Sie es hier bitte mal aus: Eine VR-Demo mit fotografischen Rundumansichten und Sound aus dem Bereich der Industrie, auch ohne VR-Brille sehenswert (da zoombar).

Auf Fragen zu diesem Thema, freue ich mich. Anruf unter +49 221 4692153 oder Mail, info@schnurstracks.de.

VR-Showreel mit industriellen Themen
Das VR-Showreel mit industriellen und technischen Themen: der Oculus Browser zeigt zunächst die normale Website an. Nach Betätigen der Enter-VR-Taste mit dem “Laserstrahl” des Oculus-Go-Controllers, zeigt sich das Kugelpanorama rundum ohne Begrenzung.
Screencast-Showreel (hier: ohne Ton): VR mit Fotografien aus dem Bereich Industrie und Technik von Chris Witzani. Die Navigation erfolgt mit dem Oculus-Controller und einem Thumbnail-Menü. Hinweis: Die ruckelnden Bewegungen im Video rühren von der Kopfbewegung währen des Screencasts her.

Villa Horion

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Virtuelle Tour durch das Regierungsviertel in Berlin

Virtuelle Tour mit mehr als 50 Kugelpanoramen durch das Berliner Regierungsviertel

Virtuelle Tour mit mehr als 50 Kugelpanoramen durch das Berliner Regierungsviertel, u.a. mit Einblicken in den Plenarsaal des Deutschen Bundestags oder in die Bundestagsbibliothek | 2010-12 | ready for Virtual Reality Headsets (Pico 2G 4k, Oculus Go, Cardboard …)

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Dreikönigenschrein im Kölner Dom

Sehen Sie hier weitere Kugelpanoramen aus dem Kölner Dom, die Panoramafotograf Chris Witzani für den WDR und das Domkapitel in 360° fotografiert hat.

Historische Orte des Steinkohlebergbaus in Virtual Reality

Steinkohle historisch
Jetzt auch in Virtual Reality und Sound : Historische Orte des Steinkohlebergbaus in NRW mit 360°-Fotos von Chris Witzani

Diese Orte in NRW stehen exemplarisch für das Ende des Steinkohlebergbaus in Nordrhein-Westfalen. Was ist aus diesen alten Orten des Bergbaus an Rhein, Ruhr und Lippe geworden? Erleben Sie hier die Kraft der Immersion, wenn Sie Ihre VR-Brille aufsetzen in die 360°-Szenen abtauchen und die alten Revierorte mit fast allen Sinnen rundum erleben.

Ein Projekt des WDR: glueckauf.wdr.de mit u.a. dieser Episode …

Empfehlung: Die Verwendung eines Oculus Go VR Headsets …

Steinkohle VR
Screenshot aus der Oculus Go: VR-Thumbnail Menu zur Navigation
VR-Experience screen capture mit Oculus Go Headset – hier: ohne Ton

Virtuelle Tour Hessischer Landtag

Virtuelle Tour Hessischer Landtag 2020
Virtuelle Tour Landtag Hessen in Wiesbaden | 2014 – 2020

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Abgang in der Kuppel

Abgang in der Kuppel des Reichstagsgebäudes Panoramafototgrafie

Abgang in der Kuppel des Reichstagsgebäudes – Panorama #6 | 04.2010

Reichstagsgebäude Dachterasse Innenhof

Reichstagsgebäude Dachterasse Innenhof #5 | 04.2010

Reichstagsgebäude Dachterasse Innenhof #5 | 04.2010

Netzausbau – Baustelle Hochspannungsmast

Freileitungsmast in der Entstehung im Rhein-Erft-Kreis #7189 | 360°x180°-Panorama von Chris Witzani | 02.2019
Netzausbau Baustelle einer Freileitung - Panoramafotografie von Chris Witzani
Freileitungsmast in der Entstehung im Rhein-Erft-Kreis #7009 | 360°x180°-Panorama von Chris Witzani | 02.2019
Freileitungsmast in der Entstehung im Rhein-Erft-Kreis #7264 | 360°x180°-Panorama von Chris Witzani | 02.2019


Virtual Reality-Anwendung für einen Wartungsprozess

Virtuelle Touren mit VR-Brillen, die z.B. mit einem Smartphone bestückt werden (Cardboard), eignen sich hervorragend für sicherheitsrelevante Schulungen oder informative Belehrungen im industriellen Umfeld im Rahmen einer E-Learning-Anwendung. Die spielerische Herausforderung und die fotografierte Rundumdarstellung in der VR-Anwendung lassen die NutzerInnen die virtuell erprobten Prozesse besser merken und dann später in der Realität sicher umsetzen. Der Lerneffekt wird so durch die realitätsnahe Simulation im fotografischen Realbild maximiert.

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Cockpit Bombardier CRJ-700


Dieses Kugelpanorama aus dem Inneren eines Cockpits habe ich 2009 für die Pilotenvereinigung Cockpit zur Darstellung eines typischen Pilotenarbeitsplatzes fotografiert. Man kann einen Maus-Rollover über Bedieninstrumente machen und erhält dann die erklärende Textinformation. Nach Klick erfolgt ein Zoom auf den Hotspot.

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Kölner Dom – Chorgestühl

Das Chorgestühl im Kölner Dom | Kugelpanorama 360°x180° von Chris Witzani | 02.2017

Chorgestühl im Kölner Dom | Kugelpanorama 360°x180° von Chris Witzani im Auftrag des WDR | 02.2017

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Plenarsaal Hessischer Landtag

Haupttreppenhaus im Stadtschloss Wiesbaden

Vorraum im Stadtschloss Wiesbaden

Vorraum im Stadtschloss Wiesbaden | Kugelpanorama von Chris Witzani

Vorraum im Stadtschloss Wiesbaden | Kugelpanorama von Chris Witzani

Berliner Allee in Düsseldorf

Berliner Allee in Düsseldorf vor der Sparkasse | Stau in der Innenstadt | Kugelpanorama | 04.2016

Berliner Allee in Düsseldorf – Stau in der Innenstadt | Kugelpanorama | 04.2016

Konferenzsaal Düsseldorf

Konferenzsaal mit Weitblick über den Dächern Düsseldorfs

Konferenzsaal mit Weitblick über den Dächern Düsseldorfs | Kugelpanorama | 04.2016

Le Mont-Saint-Michel

Mont St. Michel | Normandie | Kugelpanorama

Mont St. Michel | Normandie | Kugelpanorama | 04.2016

Phare du Petit Minou – Rade de Brest

Weitere Fotografien aus der Bretagne bei fotografie.schnurstracks.de

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Menhir von Kerloas

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VR-Panoramafotografie – Die Anfänge

Es war Mitte der Neunzigerjahre im letzten Jahrhundert. Da fing alles an und ich hatte viele Fragen. Die Fotografie wurde plötzlich interaktiv und das Panorama erlebte mit Einführung der »QuickTime VR«-Technologie eine Renaissance auf dem Computerbildschirm. Ich stand nur mit offenem Mund und großen Augen da und wollte wissen, wie das geht. Mein Weg zur Erkenntnis war lang – heute weiss ich, dass ich richtig lag und Virtual Reality uns noch lange beschäftigen wird.
Ich beschäftigte mich damals mit der Produktion multimedialer CD-ROMs und war noch Student im Fachbereich Fotoingenieurwesen. Eines Tages entdeckte ich im fensterlosen Rechnerraum diese bislang nie gesehene, faszinierende Darstellung von 360°-Panoramen am Computer mit vielen smarten Interaktionsmöglichkeiten. Auf dieser Promotion-CD-ROM zeigte Apple in einem kleinen Fenster einen virtuellen Rundgang durch einen Apple-Store. Wir dachten damals, dass sich eine neue Ära der Fotografie anbahnt und wollten das selbst auch produzieren.
Fachbücher zu diesem Thema gab es noch keine, aber glücklicherweise nahmen wir bald an einem Seminar teil, bei dem uns ein begnadeter Mac-Programmierer die Kommandobefehlszeilen zur Panoramaerstellung in der kryptisch anmutenden Apple-MPW-Shell beibrachte. Außerdem hatte der vielseitige Referent bereits eine Multimedia-CD-ROM mit zylindrischen QuickTime-VR-Panoramen von Berlin im damals unglaublich großen Format 640 × 480 Pixel produziert – zu dieser Zeit galt diese Größe als »Vollbilddarstellung«. Mein erster Mac-Computer mit seinem 14-Zoll-Screen hatte genau diese Auflösung.
Bald fotografierten wir stolz einen virtuellen Rundgang durch den Kölner Dom mit zehn verknüpften Panoramen. Natürlich auf 400-ASA-Color-Negativfilm, wegen der flachen Gradation, was für das Ineinanderblenden der digitalisierten Einzelbilder vorteilhaft war. Das Scannen der vielen Einzelbilder dauerte lange, die Nachbearbeitung in Photoshop war mühselig (RAM war noch unsagbar teuer und man geizte hier schon mal – gezwungenermaßen). Das Aneinanderreihen der Einzelbilder (»Stitchen«) mit der QuickTime VR Authoring Tools Suite dauerte nächtelang. Aber die Mühe lohnte sich. Wir waren vom Ergebnis begeistert und wollten nur noch rundum fotografieren.
Die Zeit war damals allerdings noch nicht reif für die breite Akzeptanz von virtuellen Panoramen. Die CD-ROM-User wussten vielfach nicht, wie sie im Panorama navigieren sollten und nahmen zuweilen nur ein Standbild im Viewer-Fenster wahr. Potenzielle Kunden hatten noch keine Vorstellung vom Nutzen interaktiver Panoramen. Der gesamte Produktionsprozess war noch sehr aufwendig und teuer, sowie in der Folge schwer verkäuflich. Leistungsfähige Computertechnik und schnelle Internetverbindungen waren noch immer sehr kostspielig. Alles in allem faszinierte uns als Produzenten die interaktive Darstellung von Räumen, es sollte aber noch einige Jahre dauern, bis die VR-Panoramafotografie eine zweite Renaissance erlebte und die breite Masse der Endanwender erreichte.
Interaktive Panoramen gab es seit den 90-er Jahren nur vereinzelt auf Websites zu sehen, die Fenstergröße war immer sehr bescheiden und wurde dem Medium Panoramafotografie nicht gerecht. Es soll schließlich darum gehen, den Betrachter in das breite Bild hineinzuziehen. Fotografen erreichen dies durch großformatige Fotografien und eine aufwendige Präsentation ihrer Werke in Galerien. Kleine Darstellungsfenster am Bildschirm verderben geradezu den Spaß am Panorama.
Als ich aber 2003 auf die dänische Website www.panoramas.dk von Hans Nyberg stieß, die damals schon ein Jahr existierte und die sogenannten Fullscreen-Panoramen als Kugelpanoramen präsentierte, wurde mir schnell klar, dass die interaktiven VR-Panoramen eine vielversprechende Zukunft haben. Die bildschirmeinnehmenden interaktiven Rundumbilder zogen mich wieder sofort in ihren Bann und wirkten sehr plastisch, nahezu dreidimensional – allein durch ihre Größe und die vielfältigen Interaktionsmöglichkeiten.
Derweil breitete sich die digitale Fotografie überall rasant aus, digitale Spiegelreflexkameras wurden endlich erschwinglich, so dass ich nach einem kurzen analogen Intermezzo begann, mit einer Nikon D70s und dem hervorragenden Nikkor 10,5-mm-Fisheye selbst interaktive Kugelpanoramen zu erstellen – und 360°-Lampenschirmmotive.
Eine ganz andere interaktive Variante der Panoramafotografie – diesmal völlig analog – entstand 2004/05 zusammen mit meinem Designer-Kollegen Dirk Arendt-Maiwald. Wir konzipierten eine Tischleuchte mit einem drehbaren zylindrischen Lampenschirm, in den ein hochqualitatives 360°-Panoramamotiv als belichtetes Display-Dia eingespannt werden kann. Es folgten die Serienproduktion und mehrere Ausstellungen mit den »Rundum-Panoramalampen« sowie ausbelichteten 360°-Panoramafotografien. Wenn es Sie interessiert, besuchen Sie uns doch mal in der Kölner Schnurgasse.

Interaktive Panoramen haben sowohl spielerisches als auch erzählerisches Potenzial, das fasziniert. Die VR-Panoramafotografie hat sich mittlerweile als Medium irgendwo zwischen Fotografie und Film etabliert und wird dabei zunehmend bekannter und anerkannt – dank der raschen Verbreitung im Internet und der Renaissance von Virtual Reality.

Apple WWDC 1997 Session 304 – QuickTime VR 2.0:

Pointe de Saint-Mathieu

Pointe de Saint-Mathieu – Plougonvelin | Kugelpanorama #5442 | 03.2016

Altes Kreuz an der Pointe de Saint-Mathieu – Plougonvelin | Kugelpanorama #5442 | 03.2016

Pointe de Saint-Mathieu – Plougonvelin | Kugelpanorama #5408 | 03.2016

Pointe de Saint-Mathieu – Plougonvelin | Kugelpanorama #5408 | 03.2016

Phare de Saint-Mathieu – Plougonvelin | Kugelpanorama #5320 | 03.2016

Phare de Saint-Mathieu – Plougonvelin | Kugelpanorama #5320 | 03.2016

Phare de Saint-Mathieu – Plougonvelin | Kugelpanorama #5338 | 03.2016

Phare de Saint-Mathieu – Plougonvelin | Kugelpanorama #5338 | 03.2016

Kapelle Notre-Dame-de-Grâce – Plougonvelin | Kugelpanorama #5392 | 03.2016

Kapelle Notre-Dame-de-Grâce – Plougonvelin | Kugelpanorama #5392 | 03.2016

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Les Rochers – St. Guénolé

Les Rochers St. Guénolé | Kugelpanorama | 03.2016

Les Rochers St. Guénolé | Kugelpanorama | 03.2016

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