Unten in der Kuppel des Reichstagsgebäudes

Unten in der Kuppel des Reichstagsgebäudes - Panorama #4 | 04.2010

Unten in der Kuppel des Reichstagsgebäudes – Panorama #4 | 04.2010


Kuppel

Die nachträglich konzipierte Kuppel hat sich zur vielbesuchten Attraktion und zu einem Wahrzeichen Berlins entwickelt. Angemeldete Besucher können das Gebäude durch das Westportal betreten. Nach einer Sicherheitskontrolle gelangen sie mit zwei Aufzügen zunächst auf das 24 Meter hoch gelegene begehbare Dach (im hinteren Bereich der Dachterrasse befindet sich das kleine Restaurant „Käfer“). Die dort aufgelagerte Kuppel misst 38 Meter im Durchmesser und hat eine Höhe von 23,5 Metern. Ihr Stahlskelett besteht aus 24 senkrechten Rippen im Abstand von 15 Grad und 17 waagerechten Ringen mit einem Abstand von 1,65 Meter und einer Masse von rund 800 Tonnen, verkleidet mit 3.000 m² Glas mit einer Masse von etwa 240 Tonnen. An der Innenseite winden sich zwei rund 1,8 Meter breite und um 180 Grad versetzte spiralförmige Rampen von jeweils 230 Meter Länge zu einer Aussichtsplattform hinauf – 40 Meter über Bodenniveau – beziehungsweise entgegengesetzt wieder hinunter zur Dachterrasse. Die Scheitelhöhe der Kuppel liegt bei 47 Metern über dem Boden – deutlich niedriger als bei Paul Wallot. Bis November 2010, solange die Kuppel frei zugänglich war, wurden täglich im Durchschnitt 8000 Besucher gezählt. Die Zahl fiel stark, als der Zugang aus Sicherheitsgründen beschränkt wurde.

Bis zum Juni 2006 haben insgesamt mehr als 18 Millionen Menschen das Reichstagsgebäude besucht, um die Kuppel zu ersteigen, Debatten zu verfolgen oder sich durch das Haus führen zu lassen.

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